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<title>Transitverkehr durch die DDR</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Transitverkehr durch die DDR</span></h1>
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<p>Der <a href="Transitverkehr" title="Transitverkehr">Transitverkehr</a> ist allgemein der <a href="Verkehr" title="Verkehr">Verkehr</a> durch größere Gebiete, Länder oder Staaten. Mit <b>Transitverkehr durch die DDR</b> wird im Wesentlichen der Verkehr zwischen der <a href="Geschichte_der_Bundesrepublik_Deutschland_(bis_1990)" title="Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)">Bundesrepublik Deutschland</a> und <a href="West-Berlin" title="West-Berlin">West-Berlin</a> über das Gebiet der <a href="Sowjetische_Besatzungszone" title="Sowjetische Besatzungszone">Sowjetischen Besatzungszone (SBZ)</a> bzw. der <a href="Deutsche_Demokratische_Republik" title="Deutsche Demokratische Republik">Deutschen Demokratischen Republik</a> bezeichnet. Das Besondere an diesem Verkehr bestand darin, dass die beteiligten Partner jeweils unterschiedliche Auffassungen über den rechtlichen Status der betroffenen Gebiete hatten, was zu vielfältigen Konflikten führte, von denen die <a href="Berlin-Blockade" title="Berlin-Blockade">Berliner Blockade 1948/49</a> der schwerwiegendste war. In den 1970er und frühen 1980er Jahren errichtete die DDR an den Transitstrecken der <a href="Autobahn" title="Autobahn">Autobahnen</a> von und nach Berlin <a href="Berliner_Grenz%C3%BCberg%C3%A4nge" title="Berliner Grenzübergänge">mehrere Grenzübergänge</a>, von denen die größten in <a href="Dreilinden" title="Dreilinden">Drewitz</a> und <a href="Grenz%C3%BCbergang_Helmstedt/Marienborn" title="Grenzübergang Helmstedt/Marienborn">Marienborn</a> mit je rund 1000 <a href="Grenztruppen_der_DDR" title="Grenztruppen der DDR">Grenzsoldaten</a>, Angehörigen der <a href="Passkontrolleinheit" title="Passkontrolleinheit">Passkontrolleinheiten</a> (PKE) des <a href="Ministerium_f%C3%BCr_Staatssicherheit" title="Ministerium für Staatssicherheit">Ministeriums für Staatssicherheit</a> (MfS) und der <a href="Zollverwaltung_der_DDR" title="Zollverwaltung der DDR">Zollverwaltung der DDR</a> besetzt waren.
</p>


<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Transit_DDR">Transit DDR</h2></div>

<p>Im Fall der <a href="Deutsche_Demokratische_Republik" title="Deutsche Demokratische Republik">DDR</a> gab es besondere Vorschriften für den Transitverkehr zwischen der <a href="Geschichte_der_Bundesrepublik_Deutschland_(bis_1990)" title="Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)">Bundesrepublik</a> und <a href="West-Berlin" title="West-Berlin">West-Berlin</a> über die <a href="Innerdeutsche_Grenze" title="Innerdeutsche Grenze">innerdeutsche Grenze</a>, der nur über wenige, festgelegte Transitstrecken erfolgen durfte.
</p><p>Auch für den Transitverkehr durch die DDR nach <a href="Skandinavien" title="Skandinavien">Skandinavien</a>, <a href="Volksrepublik_Polen" title="Volksrepublik Polen">Polen</a> und in die <a href="Tschechoslowakei" title="Tschechoslowakei">ČSSR</a> galten ähnliche Bestimmungen und es waren ebenfalls vorgeschriebene Strecken einzuhalten. Jedoch war hier die <a href="Visum#Visum_und_Grenzübertritt" title="Visum">Visumsgebühr</a> in Höhe von 5 <a href="Deutsche_Mark" title="Deutsche Mark">DM</a> direkt beim <a href="Zollverwaltung_der_DDR" title="Zollverwaltung der DDR">Zoll</a> zu zahlen.
Der Flugverkehr nutzte festgelegte <a href="Luftkorridor_(Berlin)" title="Luftkorridor (Berlin)">Luftkorridore</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Grundlage">Grundlage</h2></div>
<p>Die rechtliche Grundlage war ein von den Siegermächten auf der <a href="Potsdamer_Konferenz" title="Potsdamer Konferenz">Potsdamer Konferenz</a> im Jahre 1945 protokollierter Beschluss:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„14. Während der Besatzungszeit ist Deutschland als eine wirtschaftliche Einheit zu betrachten. Mit diesem Ziel sind gemeinsame Richtlinien aufzustellen hinsichtlich:<br>[…]<br>g) des Transport- und Verkehrswesens.<br>Bei der Durchführung dieser Richtlinien sind gegebenenfalls die verschiedenen örtlichen Bedingungen zu berücksichtigen.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Damit wurde der <a href="Alliierter_Kontrollrat" title="Alliierter Kontrollrat">Alliierte Kontrollrat in Deutschland</a> beauftragt, Regelungen für den Verkehr zwischen den Besatzungszonen zu erlassen. Ein späteres Ergebnis war die Festlegung der Transitstrecken zwischen den <a href="West-Berlin" title="West-Berlin">Westsektoren von Berlin</a> durch die <a href="Sowjetische_Besatzungszone" title="Sowjetische Besatzungszone">SBZ</a> in die westlichen Besatzungszonen. Mit Befehl der <a href="Sowjetische_Kontrollkommission" title="Sowjetische Kontrollkommission">Sowjetischen Kontrollkommission</a> (SKK) vom 5. Mai 1952 wurden die Sicherungs- und Kontrollmaßnahmen klar definiert. Die bis dahin geübte Freizügigkeit wurde drastisch beschnitten.
</p><p>Nach Unterzeichnung des <a href="Moskauer_Vertrag" title="Moskauer Vertrag">Moskauer Vertrages</a> (1970) betonte die Bundesregierung, dass eine <a href="Ratifizierung" class="mw-redirect" title="Ratifizierung">Ratifizierung</a> nur bei positiven Ergebnissen in Berlin erfolgen werde. Es kam Bewegung in die Verhandlungen, und am 3. September 1971 unterzeichneten die Botschafter das <a href="Vierm%C3%A4chteabkommen" class="mw-redirect" title="Viermächteabkommen">Viermächteabkommen</a> über Berlin. Erstmals seit 1945 garantierte darin die Sowjetunion den ungehinderten Transitverkehr auf Straße, Schiene und zu Wasser zwischen der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin. Das Abkommen sah vor, dass die Einzelheiten durch die Regierungen der Bundesrepublik und der DDR selbst ausgehandelt werden.
</p><p>Gespräche zu Fragen des Transitverkehrs, die bereits 1970 begonnen hatten, endeten am 17. Dezember 1971 in Bonn mit der Unterzeichnung des <a href="Transitabkommen" title="Transitabkommen">Transitabkommens</a> durch die <a href="Staatssekret%C3%A4r" title="Staatssekretär">Staatssekretäre</a> <a href="Egon_Bahr" title="Egon Bahr">Egon Bahr</a> (Bundesrepublik) und <a href="Michael_Kohl" title="Michael Kohl">Michael Kohl</a> (DDR) (GBl. der DDR 1972 II S. 349). Es war die erste deutsch-deutsche Vereinbarung auf Regierungsebene. Am 3. Juni 1972 trat es in Kraft.
</p><p>Es regelte den Reise- und Warenverkehr zwischen der Bundesrepublik und West-Berlin. Das Abkommen sah vor, dass der Transitverkehr zwischen der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin künftig ohne Behinderungen und in der „einfachsten, schnellsten und günstigsten Weise“ abgewickelt werden solle. Gemeinsame Richtlinien für die Abwicklung des Verkehrs, der Grenzkontrollen der DDR und der Nutzungsgebühren auf den Transitstrecken wurden vereinbart.
</p><p>Die DDR verzichtete auf den Transitstrecken unter anderem weitgehend auf ihre Hoheitsrechte, wie Festnahmen etc. (Art. 9). Ausnahmen waren nur bei Missbrauch im Sinne des Artikels 16 des Abkommens möglich, also bei Verkehrsunfällen und Ähnlichem. Die Festnahme polizeilich gesuchter Personen war nicht zulässig, fand aber vereinzelt statt, wie im Fall von <a href="G%C3%BCnter_Jablonski" title="Günter Jablonski">Günter Jablonski</a> oder im Fall des Bürgermeisters von <a href="Arolsen" class="mw-redirect" title="Arolsen">Arolsen</a>, der 1984 auf der Transitstrecke verhaftet wurde, weil er in den 1970er Jahren eine <a href="Fluchthilfe" title="Fluchthilfe">Fluchthilfe</a> vermittelt hatte.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Während der gesamten Zeit zwischen 1945 und 1990 bestanden Sonderregelungen für die (West-)Alliierten Streitkräfte. Sie wurden grundsätzlich nicht von DDR-Bediensteten kontrolliert, sondern – wenn überhaupt – von sowjetischen Militärangehörigen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verkehrswege">Verkehrswege</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Straßenverkehr"><span id="Stra.C3.9Fenverkehr"></span>Straßenverkehr</h3></div>

<p>Bei der Nutzung war jedes Verlassen der Transitstraßen, beispielsweise für Ausflüge, strikt untersagt. Transitreisende hatten die Strecke möglichst ohne Unterbrechungen zurückzulegen, lediglich kurze Aufenthalte an und in den <a href="Autobahnrastst%C3%A4tte" title="Autobahnraststätte">Autobahnrastplätzen</a> oder <a href="Tankstelle" title="Tankstelle">Tankstellen</a> waren erlaubt. Treffen mit DDR-Bürgern waren untersagt.
</p><p>Zur Überwachung und Fotodokumentation waren auf allen Transitautobahnen ständig zivile Fahrzeuge mit Mitarbeitern des MfS unterwegs. Dabei kamen vereinzelt „Westfahrzeuge“ mit bundesdeutschen Kraftfahrzeugkennzeichen zum Einsatz. Diese konnten unter Umständen an fehlenden/abgelaufenen <a href="Untersuchung_des_Motormanagements_und_Abgasreinigungssystems" title="Untersuchung des Motormanagements und Abgasreinigungssystems">HU/ASU-Plaketten</a> erkannt werden. Überwacht wurde die Strecke aber auch durch zahlreiche <a href="Inoffizieller_Mitarbeiter" title="Inoffizieller Mitarbeiter">inoffizielle Mitarbeiter</a> des MfS (beispielsweise Tankstellen-Mitarbeiter) und durch den <a href="Zollverwaltung_der_DDR" title="Zollverwaltung der DDR">DDR-Zoll</a> und die <a href="Deutsche_Volkspolizei" title="Deutsche Volkspolizei">Volkspolizei</a> sowie deren <a href="Freiwillige_Helfer_der_Volkspolizei" title="Freiwillige Helfer der Volkspolizei">freiwillige Helfer</a>. Seit 1979 wurden Fahrzeuge mit <a href="Gammastrahlung" title="Gammastrahlung">Gammastrahlung</a> durchleuchtet, um DDR-Flüchtlinge aufzuspüren.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die von dieser <a href="Ionisierende_Strahlung" title="Ionisierende Strahlung"> ionisierenden Strahlung</a> ausgehende Gesundheitsgefährdung wurde dabei von der DDR-Führung billigend in Kauf genommen.
</p><p>Bei der Einreise mussten die Transitreisenden ihre Personaldokumente (Bundesbürger und Ausländer ausschließlich den Reisepass, West-Berliner ausschließlich den <a href="West-Berlin#Reisebeschränkungen" title="West-Berlin"><i>Behelfsmäßigen Personalausweis</i></a>, Ausländer mit ständigem Wohnsitz in Berlin (West) eine Lichtbildbescheinigung des Senats von Berlin (West)) und den Fahrzeugschein zur Registrierung am Kontrollhäuschen abgeben. Das Fahrzeug musste nur verlassen werden, wenn ausreichende Verdachtsmomente vorlagen. An der Grenzübergangsstelle (GÜSt) wurde – seit der Einführung der Visumspflicht am 11. Juni 1968<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> – ein Transitvisum für die einmalige Durchreise ausgestellt. Das Visum enthielt die Personendaten und einen Stempel mit dem Datum und der Uhrzeit – angegeben wurde stets die jeweilige Stunde des Tages, keine Minutenangaben – der Einreise.
</p><p>Bei der Ausreise wurde das beschriebene Dokument wieder eingezogen. Anhand der eingestempelten Einreisezeit konnte festgestellt werden, ob die Reise, wie vorgeschrieben, unverzüglich abgewickelt worden war. Längere Aufenthalte in den <a href="Transitrastst%C3%A4tte" title="Transitraststätte">Transitraststätten</a> mussten gegebenenfalls mit Quittungen der <a href="Mitropa" class="mw-redirect" title="Mitropa">Mitropa</a>-Restaurants belegt werden.
</p><p>Der Straßentransitverkehr durch die DDR zwischen Berlin (West) und der Bundesrepublik Deutschland wurde im Wesentlichen – zum Schluss vollständig – über <a href="Stra%C3%9Fen_in_der_DDR#Autobahnnetz" title="Straßen in der DDR">Autobahnen</a> abgewickelt. Lediglich auf der Nordweststrecke nach Hamburg konnte die <a href="Bundesstra%C3%9Fe_5" title="Bundesstraße 5">Fernverkehrsstraße 5</a> Berlin-Staaken&nbsp;– <a href="Nauen" title="Nauen">Nauen</a>&nbsp;– <a href="Kyritz" title="Kyritz">Kyritz</a>&nbsp;– <a href="Perleberg" title="Perleberg">Perleberg</a>&nbsp;– <a href="Ludwigslust" title="Ludwigslust">Ludwigslust</a>&nbsp;– <a href="Boizenburg" class="mw-redirect" title="Boizenburg">Boizenburg</a>&nbsp;– <a href="Lauenburg/Elbe" title="Lauenburg/Elbe">Lauenburg/Elbe</a> benutzt werden. Die F 5 war zwar eine <a href="Fernstra%C3%9Fe" title="Fernstraße">Fernverkehrsstraße</a>, sie konnte aber auch ohne <a href="Kraftfahrzeug" title="Kraftfahrzeug">Kraftfahrzeug</a> befahren werden. Dieser Umstand wurde bis Juni 1981 regelmäßig von trainierten <a href="Radfahrer" title="Radfahrer">Radfahrern</a> genutzt, wobei die 220 Kilometer zwischen Berlin-Staaken und Lauenburg in der Regel in neun bis zwölf Stunden bewältigt wurden. Die DDR-Behörden tolerierten dies im <a href="Sommer" title="Sommer">Sommerhalbjahr</a>; sie forderten allerdings, dass der Transit zwischen <a href="Sonnenaufgang" title="Sonnenaufgang">Sonnenaufgang</a> und -<a href="Sonnenuntergang" title="Sonnenuntergang">untergang</a> zurückgelegt werden sollte. Ab dem 30. Juni 1981 wurde der Transitverkehr von Berlin-Staaken nach Hamburg über einen ersten Teilabschnitt der <a href="Bundesautobahn_24" title="Bundesautobahn 24">neugebauten Autobahn 24</a> bis Putlitz geführt. Damit war der Fahrradtransit nicht mehr zugelassen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1982 war die spätere Autobahn A 24 <a href="Berlin-Heiligensee" title="Berlin-Heiligensee">Berlin-Heiligensee</a>&nbsp;– <a href="Stolpe_(Hohen_Neuendorf)" title="Stolpe (Hohen Neuendorf)">Stolpe</a>&nbsp;– <a href="Zarrentin_am_Schaalsee" title="Zarrentin am Schaalsee">Zarrentin am Schaalsee</a>&nbsp;– <a href="Gudow" title="Gudow">Gudow</a> mit dem <a href="Grenz%C3%BCbergang_Gudow/Zarrentin" title="Grenzübergang Gudow/Zarrentin">dortigen Grenzübergang</a> in Betrieb.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Übergangsstellen_und_Verkehrswege_im_Straßenverkehr"><span id=".C3.9Cbergangsstellen_und_Verkehrswege_im_Stra.C3.9Fenverkehr"></span>Übergangsstellen und Verkehrswege im Straßenverkehr</h4></div>



<ul><li>Autobahnübergang <a href="Kontrollpunkt" title="Kontrollpunkt">Kontrollpunkt</a> <a href="Dreilinden" title="Dreilinden">Dreilinden</a> (<a href="Checkpoint_Bravo" title="Checkpoint Bravo">Checkpoint Bravo</a>)/Grenzübergangsstelle (GÜSt) <a href="Drewitz_(Potsdam)" title="Drewitz (Potsdam)">Drewitz</a> für Personen- und Güterverkehr. <i>Auch nach Neubau des Autobahnteilstücks (siehe <a href="Kontrollpunkt_Dreilinden_und_Teltowkanalbr%C3%BCcke" title="Kontrollpunkt Dreilinden und Teltowkanalbrücke">Kontrollpunkt Dreilinden/Teltowkanalbrücke</a>) und Verlegung der Grenzübergangsstelle am 15. Oktober 1969 wurde der Name beibehalten. Korrekter wäre <a href="Berlin-Zehlendorf" title="Berlin-Zehlendorf">Zehlendorf</a>/<a href="Kleinmachnow" title="Kleinmachnow">Kleinmachnow</a></i>
<ul><li>nach Westdeutschland – Richtung
<ul><li><a href="Grenz%C3%BCbergang_Helmstedt/Marienborn" title="Grenzübergang Helmstedt/Marienborn">Grenzübergang Helmstedt/Marienborn</a> (<a href="Niedersachsen" title="Niedersachsen">Niedersachsen</a>, Autobahn Richtung <a href="Hannover" title="Hannover">Hannover</a>)</li>
<li><a href="Juchh%C3%B6h_(Hirschberg)" title="Juchhöh (Hirschberg)">Juchhöh</a>/<a href="T%C3%B6pen" title="Töpen">Töpen</a> (1952–1966 Autobahn bis <a href="Schleiz" title="Schleiz">Schleiz</a>, dann <a href="Bundesstra%C3%9Fe_2" title="Bundesstraße 2">F 2</a> bis zur Grenze)</li>
<li><a href="Grenz%C3%BCbergang_Rudolphstein/Hirschberg" title="Grenzübergang Rudolphstein/Hirschberg">Grenzübergang Rudolphstein/Hirschberg</a> (ab 1966; Autobahn Richtung <a href="Bayern" title="Bayern">Bayern</a>, <a href="Hof_(Saale)" title="Hof (Saale)">Hof</a>, <a href="N%C3%BCrnberg" title="Nürnberg">Nürnberg</a>, <a href="M%C3%BCnchen" title="München">München</a>)</li>
<li>Herleshausen/Wartha (bis zur Fertigstellung des fehlenden Autobahnteilstücks und der Brücke über die Werra am 15. Dezember 1984 bestand im Grenzbereich ab <a href="Eisenach" title="Eisenach">Eisenach</a>-West nur eine Verbindung über Fernverkehrsstraßen.)</li>
<li><a href="Grenz%C3%BCbergang_Wartha/Herleshausen" title="Grenzübergang Wartha/Herleshausen">Grenzübergang Wartha/Herleshausen</a> (ab 15. Dezember 1984; Autobahn Richtung <a href="Hessen" title="Hessen">Hessen</a>, <a href="Frankfurt_am_Main" title="Frankfurt am Main">Frankfurt am Main</a>)</li></ul></li>
<li>in die <a href="Tschechoslowakei" title="Tschechoslowakei">ČSSR</a>
<ul><li><a href="Zinnwald_(Altenberg)" class="mw-redirect" title="Zinnwald (Altenberg)">Zinnwald</a>/<a href="C%C3%ADnovec" title="Cínovec">Cínovec</a></li>
<li><a href="Oberwiesenthal" title="Oberwiesenthal">Oberwiesenthal</a>/<a href="Bo%C5%BE%C3%AD_Dar" title="Boží Dar">Boží Dar</a></li></ul></li>
<li>nach <a href="Polen" title="Polen">Polen</a>
<ul><li><a href="Pomellen" title="Pomellen">Pomellen</a>/<a href="Ko%C5%82baskowo" title="Kołbaskowo">Kołbaskowo</a> (Kolbitzow, Richtung nördliches Polen <a href="Stettin" title="Stettin">Stettin</a>, <a href="Danzig" title="Danzig">Danzig</a>)</li>
<li><a href="Frankfurt_(Oder)" title="Frankfurt (Oder)">Frankfurt (Oder)</a>/<a href="S%C5%82ubice" title="Słubice">Słubice</a> (Richtung mittleres Polen, <a href="Warschau" title="Warschau">Warschau</a>)</li>
<li><a href="Forst_(Lausitz)" title="Forst (Lausitz)">Forst (Lausitz)</a>/Olszyna (Lebus) (Erlenholz, Richtung südliches Polen, <a href="Breslau" title="Breslau">Breslau</a>)</li></ul></li>
<li>nach <a href="Skandinavien" title="Skandinavien">Skandinavien</a>
<ul><li><a href="Sassnitz" title="Sassnitz">Sassnitz</a> via Ostseefähren nach <a href="Schweden" title="Schweden">Schweden</a> (<a href="Trelleborg" title="Trelleborg">Trelleborg</a>), <a href="D%C3%A4nemark" title="Dänemark">Dänemark</a> (<a href="R%C3%B8nne" title="Rønne">Rønne</a>)</li>
<li><a href="Rostock" title="Rostock">Rostock</a>/<a href="Warnem%C3%BCnde" title="Warnemünde">Warnemünde</a> via Ostseefähren nach <a href="D%C3%A4nemark" title="Dänemark">Dänemark</a> (<a href="Gedser" title="Gedser">Gedser</a>), Passagiere und Besatzungen von Seepassagierschiffen</li></ul></li></ul></li>
<li>Autobahnübergang <a href="Berlin-Heiligensee" title="Berlin-Heiligensee">Berlin-Heiligensee</a>/<a href="Stolpe_(Hohen_Neuendorf)" title="Stolpe (Hohen Neuendorf)">Stolpe</a> (ab 20. November 1982; Autobahn; zunächst nur für den Transitverkehr nach Polen und Skandinavien, ab 21. Dezember 1987 auch Transitverkehr von und nach der Bundesrepublik)
<ul><li>nach Westdeutschland – Richtung
<ul><li><a href="Grenz%C3%BCbergang_Gudow/Zarrentin" title="Grenzübergang Gudow/Zarrentin">Grenzübergang Gudow/Zarrentin</a> (ab 20. November 1982; <a href="Norddeutschland" title="Norddeutschland">Norddeutschland</a>, <a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a> Autobahn)</li></ul></li>
<li>nach <a href="Polen" title="Polen">Polen</a>
<ul><li><a href="Pomellen" title="Pomellen">Pomellen</a>/Kołbaskowo (Kolbitzow, Richtung Stettin, Danzig)</li></ul></li>
<li>nach <a href="Skandinavien" title="Skandinavien">Skandinavien</a>
<ul><li>Sassnitz via Ostseefähren nach Schweden (Trelleborg), Dänemark (Rønne)</li>
<li><a href="Rostock" title="Rostock">Rostock</a>/<a href="Warnem%C3%BCnde" title="Warnemünde">Warnemünde</a> via Ostseefähren nach Dänemark (<a href="Gedser" title="Gedser">Gedser</a>), Passagiere und Besatzungen von Seepassagierschiffen</li></ul></li></ul></li>
<li><i><a href="Lichtenrade" class="mw-redirect" title="Lichtenrade">Lichtenrade</a>/<a href="Gro%C3%9Fbeeren" title="Großbeeren">Großbeeren</a>, geplant, aber nie realisiert. Sollte als Autobahn-Grenzkontrollpunkt für den Transitverkehr ausgebaut werden.</i></li>
<li>Heerstraße in <a href="Berlin-Staaken" title="Berlin-Staaken">Berlin-Staaken</a>/<a href="Dallgow-D%C3%B6beritz" title="Dallgow-Döberitz">Dallgow</a> (bis 1951; <a href="Bundesstra%C3%9Fe_5" title="Bundesstraße 5">F 5</a>)</li>
<li>Heerstraße in Berlin-Staaken/Staaken (DDR) (1951 – 31. Dezember 1987; <a href="Bundesstra%C3%9Fe_5" title="Bundesstraße 5">F 5</a>)
<ul><li><a href="Lauenburg/Elbe" title="Lauenburg/Elbe">Lauenburg</a>/<a href="Nostorf" title="Nostorf">Horst</a> (bis 19. November 1982; <a href="Bundesstra%C3%9Fe_5" title="Bundesstraße 5">F 5</a> <a href="Norddeutschland" title="Norddeutschland">Norddeutschland</a>, <a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a>)
<ul><li>Dieser Übergang bot die einzige Möglichkeit, mit Fahrzeugen, die – wie Fahrräder, Mopeds, Traktoren und sonstige Sonderfahrzeuge – nicht für den Verkehr auf Autobahnen zugelassen waren, durch die DDR zu fahren. Bedingung war, dass die Strecke ohne Unterbrechung (Übernachtung, längere Pausen) bewältigt wurde – was mit der Freigabe der Autobahn ersatzlos entfiel. Bis 1982 lief der Transitverkehr auf der <a href="Bundesstra%C3%9Fe_5" title="Bundesstraße 5">F 5</a>. Die Strecke führte durch zahlreiche Ortschaften. Kontakte der Transitreisenden zur Bevölkerung waren offiziell unerwünscht. So unterstützte die DDR das Bemühen der Bundesregierung, den Verkehr über eine bereits vor dem Krieg geplante Autobahn zu führen und die Reisezeit zu verkürzen. Nach erfolgreichen Verhandlungen über die Finanzierung der neu zu bauenden Autobahn durch die DDR konnte der Bau beginnen. Während der Bauphase wurde der Transitverkehr streckenweise über die schon fertigen Autobahnabschnitte geleitet. Auch <a href="Dieter_Thomas_Heck" title="Dieter Thomas Heck">Dieter Thomas Heck</a> konnte 1983 nicht zur <a href="Internationale_Funkausstellung" class="mw-redirect" title="Internationale Funkausstellung">IFA Berlin</a> radeln, sondern behalf sich mit einem <a href="Fahrradergometer" title="Fahrradergometer">Heimtrainer</a> im Reisebus.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul></li>
<li><a href="Grenz%C3%BCbergang_Gudow/Zarrentin" title="Grenzübergang Gudow/Zarrentin">Grenzübergang Gudow/Zarrentin</a> (ab 20. November 1982; <a href="Norddeutschland" title="Norddeutschland">Norddeutschland</a>, <a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a> Autobahn)</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Eisenbahnverkehr">Eisenbahnverkehr</h3></div>


<p>Der gesamte Bahnverkehr der SBZ/DDR und in der <a href="Vierm%C3%A4chte-Status#Berlin" title="Viermächte-Status">Viermächtestadt Berlin</a> lag bei der <a href="Deutsche_Reichsbahn_(1945%E2%80%931993)#Betriebsrechte_in_West-Berlin" title="Deutsche Reichsbahn (1945–1993)">Deutschen Reichsbahn</a> und unterlag nicht den Regeln des <a href="Privilegierter_Eisenbahn-Durchgangsverkehr" title="Privilegierter Eisenbahn-Durchgangsverkehr">privilegierten Eisenbahn-Durchgangsverkehrs</a>. Auf West-Berliner Seite gab es keinen Grenzbahnhof und keine Kontrolle. Vor dem <a href="Berliner_Mauer" title="Berliner Mauer">Mauerbau</a> in Berlin hielten Züge zwischen den Westzonen (später der Bundesrepublik Deutschland) und Berlin auch auf Unterwegsbahnhöfen in der SBZ/DDR, etwa in <a href="Bahnhof_Wittenberge" title="Bahnhof Wittenberge">Wittenberge</a>, <a href="Magdeburg_Hauptbahnhof" title="Magdeburg Hauptbahnhof">Magdeburg</a>, <a href="Bahnhof_Gotha" title="Bahnhof Gotha">Gotha</a>, <a href="Jena_Saalbahnhof" title="Jena Saalbahnhof">Jena</a> und <a href="Bahnhof_Saalfeld_(Saale)" title="Bahnhof Saalfeld (Saale)">Saalfeld</a>.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Halte entfielen mit dem Mauerbau, so dass die Züge ausschließlich dem Transitverkehr dienten.
</p><p>Auf DDR-Gebiet wurden die Züge von Angehörigen einer <a href="Passkontrolleinheit" title="Passkontrolleinheit">Passkontrolleinheit</a> des <a href="Ministerium_f%C3%BCr_Staatssicherheit" title="Ministerium für Staatssicherheit">Ministeriums für Staatssicherheit</a> und der <a href="Transportpolizei" title="Transportpolizei">Transportpolizei</a> begleitet. Zur Überwachung der <a href="Innerdeutsche_Grenze#Grenzsicherung_an_den_DDR-Grenzbahnhöfen" title="Innerdeutsche Grenze">Grenzbahnhöfe</a> gehörten <a href="Beschaubr%C3%BCcke" title="Beschaubrücke">Beschaubrücken</a> über die Gleise und <a href="Flutlicht" title="Flutlicht">Flutlichtanlagen</a>.
</p><p>Als kurz nach dem Bau der Berliner Mauer 1961 in den Augen der DDR-Staatsführung jeder DDR-Bürger als <a href="Flucht_aus_der_Sowjetischen_Besatzungszone_und_der_DDR" title="Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR">fluchtverdächtig</a> galt, wurden die Transitzüge zwischen West-Berlin und der Bundesrepublik bis in den Herbst 1961 von Reichsbahnern mit Wohnsitz in West-Berlin gefahren. Da die West-Berliner Bahnbelegschaft kaum Erfahrungen im Fahren von Schnellzügen und mit Schnellzug-Lokomotiven besaßen, wurden in kurzer Zeit zahlreiche Maschinen durch unsachgemäße Bedienung oder Wartung erheblich beschädigt, weshalb diese Praxis nach wenigen Wochen wieder aufgegeben wurde.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit dem Inkrafttreten des 1971 abgeschlossenen <a href="Transitabkommen" title="Transitabkommen">Transitabkommens</a> im Juni 1972 erfolgte bei der Transitreise die Ausstellung des DDR-Transitvisums im fahrenden Zug, was die Wartezeiten an den Grenzbahnhöfen von bis zu einer Stunde auf fünf (im Falle eines Lokwechsels bis zu zwanzig) Minuten verkürzte. Im Verkehr mit Berlin fuhren die <i>Transitzüge</i> ohne planmäßigen <a href="Verkehrshalt" title="Verkehrshalt">Verkehrshalt</a> durch die DDR. Notwendige <a href="Betriebshalt" title="Betriebshalt">Betriebshalte</a> sicherte die Transportpolizei ab, indem sie den Zug so umstellte, dass kein DDR-Bürger die Wagen betreten und aus der DDR flüchten konnte. Derartige Betriebshalte gab es seit Mitte der 1980er Jahre regelmäßig zwischen Bebra und Berlin in <a href="Bahnhof_Neudietendorf" title="Bahnhof Neudietendorf">Neudietendorf</a> und <a href="Dessau_Hauptbahnhof" title="Dessau Hauptbahnhof">Dessau</a>, da zwischen diesen Bahnhöfen <a href="Bahnstrom" title="Bahnstrom">elektrisch</a> gefahren wurde, ebenso in Camburg bei Jena sowie in <a href="Bahnhof_Reichenbach_(Vogtl)_ob_Bf" title="Bahnhof Reichenbach (Vogtl) ob Bf">Reichenbach</a> auf dem Weg von und nach <a href="Hof_Hauptbahnhof" title="Hof Hauptbahnhof">Hof</a>. Die Betriebshalte fanden meist auf unbedeutenden, gut zu überwachenden Dorf- oder Vorort-Bahnhöfen statt, so das erwähnte Neudietendorf statt <a href="Erfurt_Hauptbahnhof" title="Erfurt Hauptbahnhof">Erfurt Hbf</a>. Auf DDR-Gebiet sollten die Züge nicht unplanmäßig halten und nach Möglichkeit eine vorgegebene Mindestgeschwindigkeit nicht unterschreiten. Musste ein Zug wegen einer Störung oder aufgrund der Betriebslage doch einmal außerplanmäßig anhalten, war die Transportpolizei zu informieren, damit sie den Zug gegen unbefugtes Aus- und vor allem Einsteigen sicherte. Zudem reise auf DDR-Gebiet ein Begleit-Kommando aus Transportpolizei und Staatssicherheit in den Zügen mit, um sie bei außerplanmäßigen Halten gegen unbefugtes Ein- und Aussteigen zu sichern. Wegen des mangelhaften Erhaltungszustands der Gleisanlagen und dadurch bedingte Langsamfahrstellen war es oft nicht möglich, die vorgegebenen Fahrzeiten einzuhalten. Meist wurde im Fahrplan ein Zeit-Kanal von 5 bis 10 Minuten vor den Transitzügen freigehalten. Bei den Eisenbahnern trugen die <a href="Interzonenzug#Transitzüge_ab_1961" title="Interzonenzug">Transitzüge</a> daher Spitznamen wie „Zitteraal“ oder „Angst“, da die Sicherstellung der freien Fahrt immer eine Zitterpartie war.<sup id="cite_ref-mdr_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-mdr-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-meissner_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-meissner-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Auslastung der Transitzüge wuchs nach dem Transitabkommen deutlich an, obwohl auch viele Transitreisende mit dem Pkw über die Transitautobahnen von und nach West-Berlin reisten. Zum Schluss fuhren die Züge mit bis zu 15 Wagen, der höchsten zulässigen Zuglänge bei europäischen Eisenbahnen im Personenverkehr, sodass die ersten oder letzten Wagen am Bahnhof Zoo außerhalb der Bahnsteiglänge zum Stehen kamen.
</p><p>Wie nach 1990 bekannt wurde, waren die Züge oft von DDR-Spionen als rollende <a href="Toter_Briefkasten" title="Toter Briefkasten">tote Briefkästen</a> für ihr Nachrichtenmaterial genutzt worden.
</p><p>Der Eisenbahnverkehr der drei westlichen Besatzungsmächte zwischen ihren Zonen und den ihnen zugeordneten Sektoren in Berlin (West) erfolgte mit <a href="Milit%C3%A4rzug" title="Militärzug">Militärzügen</a>, deren Reglement zwischen den vier Besatzungsmächte festgelegt war. Diese Züge wurden nicht von DDR-Organen kontrolliert. Siehe dazu im Einzelnen:
</p>
<ul><li><a href="Berlin_Duty_Train" title="Berlin Duty Train">Züge der US-amerikanischen Besatzungsmacht nach Berlin (<i>Berlin Duty Train</i>)</a></li>
<li><a href="Z%C3%BCge_der_britischen_Besatzungsmacht_nach_Berlin" title="Züge der britischen Besatzungsmacht nach Berlin">Züge der britischen Besatzungsmacht nach Berlin</a></li>
<li><a href="Z%C3%BCge_der_franz%C3%B6sischen_Besatzungsmacht_nach_Berlin" title="Züge der französischen Besatzungsmacht nach Berlin">Züge der französischen Besatzungsmacht nach Berlin</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Übergangsstellen_und_Verkehrswege_im_Eisenbahnverkehr"><span id=".C3.9Cbergangsstellen_und_Verkehrswege_im_Eisenbahnverkehr"></span>Übergangsstellen und Verkehrswege im Eisenbahnverkehr</h4></div>
<ul><li><a href="Innerdeutsche_Grenze" title="Innerdeutsche Grenze">innerdeutsche Grenze</a>
<ul><li><a href="Bahnhof_B%C3%BCchen" title="Bahnhof Büchen">Büchen</a>/<a href="Bahnhof_Schwanheide" title="Bahnhof Schwanheide">Schwanheide</a> (<a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a>, <a href="Norddeutschland" title="Norddeutschland">Norddeutschland</a>)</li>
<li><a href="Grenz%C3%BCbergang_Helmstedt/Marienborn#Eisenbahngrenzübergang" title="Grenzübergang Helmstedt/Marienborn">Helmstedt</a>/<a href="Marienborn" title="Marienborn">Marienborn</a> (<a href="Hannover" title="Hannover">Hannover</a>)</li>
<li><a href="Bahnhof_Oebisfelde" title="Bahnhof Oebisfelde">Oebisfelde</a> (Hannover)</li>
<li><a href="Bahnhof_Bebra#Nachkriegszeit" title="Bahnhof Bebra">Bebra</a>/<a href="Bahnhof_Gerstungen" title="Bahnhof Gerstungen">Gerstungen</a> (Hessen, Frankfurt am Main, <a href="Saarbr%C3%BCcken" title="Saarbrücken">Saarbrücken</a>)</li>
<li><a href="Ludwigsstadt" title="Ludwigsstadt">Ludwigsstadt</a>/<a href="Bahnhof_Probstzella" title="Bahnhof Probstzella">Probstzella</a> (<a href="Bamberg" title="Bamberg">Bamberg</a>, <a href="W%C3%BCrzburg" title="Würzburg">Würzburg</a>, <a href="N%C3%BCrnberg" title="Nürnberg">Nürnberg</a>, <a href="M%C3%BCnchen" title="München">München</a>)</li>
<li><a href="Hof_Hauptbahnhof" title="Hof Hauptbahnhof">Hof</a>/<a href="Bahnhof_Gutenf%C3%BCrst" title="Bahnhof Gutenfürst">Gutenfürst</a>, (<a href="Hof_(Saale)" title="Hof (Saale)">Hof</a>, <a href="Regensburg" title="Regensburg">Regensburg</a>, <a href="M%C3%BCnchen" title="München">München</a>) ab Oktober 1972</li></ul></li></ul>
<ul><li>Grenze DDR bzw. Ost-Berlin/West-Berlin <div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Berliner_Grenz%C3%BCberg%C3%A4nge" title="Berliner Grenzübergänge">Berliner Grenzübergänge</a></i></div>
<ul><li><a href="Bahnhof_Berlin-Wannsee#Nachkriegsära" title="Bahnhof Berlin-Wannsee">Berlin-Wannsee</a>/<a href="Bahnhof_Potsdam_Griebnitzsee#Grenzbahnhof" title="Bahnhof Potsdam Griebnitzsee">Griebnitzsee</a> (<a href="Personenverkehr" title="Personenverkehr">Personenverkehr</a>) und Berlin-Wannsee/<a href="Bahnhof_Potsdam_Medienstadt_Babelsberg" title="Bahnhof Potsdam Medienstadt Babelsberg">Bahnhof Drewitz</a> (<a href="G%C3%BCterverkehr" title="Güterverkehr">Güterverkehr</a>)</li>
<li><a href="Bahnhof_Berlin-Spandau#Bahnhof_Spandau_West" title="Bahnhof Berlin-Spandau">Berlin-Spandau</a>/<a href="Bahnhof_Berlin-Staaken#Geschichte" title="Bahnhof Berlin-Staaken">Staaken-West</a> (DDR) bis 1976 nur Güterverkehr, der Personenverkehr wurde 1961 bis 1976 über Berlin-Wannsee/Griebnitzsee abgewickelt</li>
<li><a href="Bahnhof_Berlin_Zoologischer_Garten" title="Bahnhof Berlin Zoologischer Garten">Bahnhof Zoologischer Garten</a>/<a href="Bahnhof_Berlin-Friedrichstra%C3%9Fe#DDR-Grenzübergangsstelle" class="mw-redirect" title="Bahnhof Berlin-Friedrichstraße">Bahnhof Friedrichstraße</a></li>
<li>Berlin-Spandau/<a href="Bahnhof_Berlin-Albrechtshof" title="Bahnhof Berlin-Albrechtshof">Albrechtshof</a>, nur 1961, danach über Berlin-Wannsee bzw. Berlin-Staaken</li></ul></li></ul>
<p>Außer den Zügen in die Bundesrepublik gab es von West-Berlin weitere Züge oder <a href="Kurswagen" title="Kurswagen">Kurswagenläufe</a> ab Berlin-Zoo nach <a href="Kopenhagen" title="Kopenhagen">Kopenhagen</a> über die <a href="Eisenbahnf%C3%A4hre" title="Eisenbahnfähre">Eisenbahnfähre</a> <a href="Trajekt_Warnem%C3%BCnde%E2%80%93Gedser" title="Trajekt Warnemünde–Gedser">Warnemünde – Gedser</a> (Tageszug <i><a href="Neptun_(Zuglauf)" title="Neptun (Zuglauf)">Neptun</a></i>, Nachtzug <i><a href="Ostsee-Express" title="Ostsee-Express">Ostsee-Express</a></i>), nach <a href="Malm%C3%B6" title="Malmö">Malmö</a> und <a href="Stockholm" title="Stockholm">Stockholm</a> über die <a href="K%C3%B6nigslinie" title="Königslinie">Königslinie</a> (Tageszug <i><a href="Berlinaren" title="Berlinaren">Berlinaren</a></i>, Nachtzug <i><a href="Sa%C3%9Fnitz-Express" title="Saßnitz-Express">Saßnitz-Express</a></i>), nach <a href="Wien" title="Wien">Wien</a> (Tageszug <i><a href="Vindobona_(Zug)" title="Vindobona (Zug)">Vindobona</a></i>, Kurswagen über Nacht mit dem <i>Sanssouci</i>). Über die <a href="Berliner_Stadtbahn" title="Berliner Stadtbahn">Berliner Stadtbahn</a> gab es zudem durchgehende Zugläufe von der Bundesrepublik und weiteren westlichen Staaten Richtung Polen und Sowjetunion, so den <i>Ost-West-Express</i> (<a href="Paris" title="Paris">Paris</a> – <a href="Moskau" title="Moskau">Moskau</a>, seit 1972 D 240/241). Die übrigen Zugverbindungen aus Ost- und Südost-Europa endeten am <a href="Berlin_Ostbahnhof" title="Berlin Ostbahnhof">Ostbahnhof</a> (seit 1987 Berlin Hauptbahnhof) oder in <a href="Bahnhof_Berlin-Lichtenberg" title="Bahnhof Berlin-Lichtenberg">Berlin-Lichtenberg</a>. West-Berlin konnte nur per <a href="S-Bahn_Berlin" title="S-Bahn Berlin">S-Bahn</a> über den <a href="Bahnhof_Berlin_Friedrichstra%C3%9Fe" title="Bahnhof Berlin Friedrichstraße">Grenzübergang im Bahnhof Friedrichstraße</a> mit dortigem Umstieg in die West-Berliner <a href="U-Bahn_Berlin" title="U-Bahn Berlin">U-Bahn</a> oder S-Bahn erreicht werden. Reisende von Berlin (West) mit Reiseziel Berlin (Ost) oder DDR mussten in Berlin Friedrichstraße aussteigen und dort den Grenzübergang benutzen. Das Gleiche galt für den Weg aus der DDR/Berlin (Ost) nach Berlin (West). Nur Transitreisende <b>durch die DDR</b> nach Drittstaaten durften die durchgehenden Züge von Berlin Friedrichstraße Richtung Berlin Ostbahnhof benutzen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Unfälle"><span id="Unf.C3.A4lle"></span>Unfälle</h4></div>
<p>Da die Transitzüge aus Sicht der DDR extraterritoriales Gebiet waren, stellte jeder außerplanmäßige Halt eine Grenzverletzung dar. Unfälle wurden als versuchte Anschläge oder Sabotageakte durch das Ministerium für Staatssicherheit untersucht, auch wenn sich als Ursache meist technische Defekte oder Fahrlässigkeit herausstellten. Wenn Transitzüge in Unfälle verwickelt waren, übernahm ein Katastrophenstab unter Leitung des MfS; verletzte Transitreisende erhielten einen persönlichen Betreuer.<sup id="cite_ref-mdr_9-1" class="reference"><a href="#cite_note-mdr-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-meissner_10-1" class="reference"><a href="#cite_note-meissner-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Eisenbahnunfall_von_Eisenach" title="Eisenbahnunfall von Eisenach">Eisenbahnunfall von Eisenach</a></i></div>
<p>Am 23. Juni 1976 um 17:25 Uhr verunglückte am Westkopf des <a href="Bahnhof_Eisenach" class="mw-redirect" title="Bahnhof Eisenach">Bahnhofes Eisenach</a> der Transitzug <a href="Schnellzug" title="Schnellzug">D</a> 354 auf der Fahrt von Berlin nach Paris. Bei der Überfahrt über eine defekte Weiche blieben die Lokomotive der Reihe 118 und zwei folgende Personenwagen in den Gleisen, während die folgenden Wagen entgleisten und mit einem Postwagen und einer Rangierlokomotive, die ein danebenliegendes Gleis befuhren, kollidierten. Der Postwagen und die Rangierlok stürzten auf eine seitlich des Bahndammes liegende Straße. Es gab insgesamt 26 Verletzte bei Personal und Fahrgästen.<sup id="cite_ref-meissner_10-2" class="reference"><a href="#cite_note-meissner-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 6. Oktober 1982 stießen auf der <a href="Bahnstrecke_F%C3%B6rtha%E2%80%93Gerstungen" title="Bahnstrecke Förtha–Gerstungen">Bahnstrecke Förtha–Gerstungen</a> wegen eines Missverständnisses im Zugmeldeverfahren bei gestörtem <a href="Streckenblock" title="Streckenblock">Streckenblock</a> zwei Güterzüge frontal zusammen. Bei dem Unfall entstand erheblicher Sachschaden, vor allem, weil einer der Züge mehrere Wagen mit neuen <a href="Personenkraftwagen" title="Personenkraftwagen">Pkw</a> für <a href="West-Berlin" title="West-Berlin">West-Berlin</a> mitführte. Zudem musste die Strecke für einige Zeit gesperrt werden, sodass Züge großräumig über die Grenzübergänge Marienborn oder Probstzella umgeleitet werden mussten.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Eisenbahnunfall_von_Hohenthurm" title="Eisenbahnunfall von Hohenthurm">Eisenbahnunfall von Hohenthurm</a></i></div>
<p>Am 29. Februar 1984 gegen 15.00 Uhr stießen in <a href="Hohenthurm" title="Hohenthurm">Hohenthurm</a> der Transitzug D 354 und der <a href="Personenzug" title="Personenzug">P</a> 7523 zusammen, nachdem der Lokomotivführer des Transitzuges drei haltzeigende Signale überfahren hatte. 11 Menschen im Personenzug starben, mindestens 46 wurden verletzt. Der Lokomotivführer des Transitzuges wurde in der Folge zu 5 Jahren Haft verurteilt.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-mdr_9-2" class="reference"><a href="#cite_note-mdr-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wasserstraßen"><span id="Wasserstra.C3.9Fen"></span>Wasserstraßen</h3></div>
<p>Die zahlreichen Grenzübergänge an den <a href="Wasserstra%C3%9Fe" title="Wasserstraße">Wasserstraßen</a> (zum Beispiel <a href="Spree" title="Spree">Spree</a>, <a href="Havel" title="Havel">Havel</a>, <a href="Teltowkanal" title="Teltowkanal">Teltowkanal</a>) waren nur für den gewerblichen Güterverkehr zugelassen. Sportboote mussten auf Binnenschiffe verladen werden oder im Schlepp die Strecke passieren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Übergangsstellen_und_Verkehrswege_im_Binnenschiffsverkehr"><span id=".C3.9Cbergangsstellen_und_Verkehrswege_im_Binnenschiffsverkehr"></span>Übergangsstellen und Verkehrswege im Binnenschiffsverkehr</h4></div>
<ul><li><a href="Kleinmachnow" title="Kleinmachnow">Kleinmachnow</a> – Dreilinden, <a href="Teltowkanal" title="Teltowkanal">Teltowkanal</a></li>
<li>Kleinmachnow, Teltowkanal (ab 1981)</li>
<li><a href="Potsdam" title="Potsdam">Potsdam</a>-Nedlitz, <a href="Jungfernsee" title="Jungfernsee">Jungfernsee</a>, <a href="Untere_Havel-Wasserstra%C3%9Fe" title="Untere Havel-Wasserstraße">Untere Havel-Wasserstraße</a>
<ul><li><a href="Cumlosen" title="Cumlosen">Cumlosen</a> (Kreis <a href="Perleberg" title="Perleberg">Perleberg</a>)/<a href="Schnackenburg" title="Schnackenburg">Schnackenburg</a> (<a href="Elbe" title="Elbe">Elbe</a>)</li>
<li>Buchhorst bei <a href="Oebisfelde" title="Oebisfelde">Oebisfelde</a> (<a href="Bezirk_Magdeburg" title="Bezirk Magdeburg">Bezirk Magdeburg</a>/<a href="R%C3%BChen" title="Rühen">Rühen</a>, bei <a href="Wolfsburg" title="Wolfsburg">Wolfsburg</a>) (<a href="Mittellandkanal" title="Mittellandkanal">Mittellandkanal</a>)</li></ul></li>
<li><a href="Hennigsdorf" title="Hennigsdorf">Hennigsdorf</a>, <a href="Havelkanal" title="Havelkanal">Havelkanal</a>/<a href="Havel-Oder-Wasserstra%C3%9Fe" title="Havel-Oder-Wasserstraße">Havel-Oder-Wasserstraße</a> (nur <a href="Wechselverkehr" title="Wechselverkehr">Wechselverkehr</a> und Transitverkehr (Polen), nicht in die Bundesrepublik Deutschland zugelassen)</li>
<li><a href="Berlin-Mitte" title="Berlin-Mitte">Berlin-Mitte</a> <a href="Marschallbr%C3%BCcke" title="Marschallbrücke">Marschallbrücke</a> wie oben</li>
<li><a href="Berlin-Britz" title="Berlin-Britz">Berlin-Britz</a> <a href="Britzer_Verbindungskanal" title="Britzer Verbindungskanal">Britzer Zweigkanal</a> wie oben</li>
<li><a href="Berlin-Alt-Treptow" title="Berlin-Alt-Treptow">Berlin-Treptow</a> <a href="Osthafen_(Berlin)" title="Osthafen (Berlin)">Osthafen</a> <a href="Spree" title="Spree">Spree</a> wie oben</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Flugverkehr">Flugverkehr</h3></div>
<p>Nur Flugzeuge der USA, Großbritanniens, der Sowjetunion und Frankreichs durften im Berliner Luftraum fliegen. Dies galt auch für Militärflugzeuge. Der Berliner Luftraum unterstand der von allen vier Siegermächten gemeinsam betriebenen <a href="Luftsicherheitszentrale_Berlin" title="Luftsicherheitszentrale Berlin">Luftsicherheitszentrale Berlin</a>. Ost-Berlin hatte keinen Flughafen – der <a href="Flughafen_Sch%C3%B6nefeld" class="mw-redirect" title="Flughafen Schönefeld">Flughafen Schönefeld</a> lag außerhalb <a href="Ost-Berlin" title="Ost-Berlin">Ost-Berlins</a> und der <a href="Flugplatz_Berlin-Johannisthal" class="mw-redirect" title="Flugplatz Berlin-Johannisthal">Flugplatz Berlin-Johannisthal</a> war <i>de facto</i> seit den frühen 1950er Jahren stillgelegt. West-Berlin hatte direkten Flugverkehr nur mit Flughäfen der Bundesrepublik sowie mit London und Paris. Es waren drei vereinbarte <a href="Luftkorridor_(Berlin)" title="Luftkorridor (Berlin)">Luftkorridore</a> zu nutzen. Neben der relativ schnellen Verbindung war es die einzige Möglichkeit, ohne Kontrolle durch die DDR-Organe von und nach West-Berlin zu reisen. Im Linienflugverkehr waren das <a href="Pan_American_World_Airways" title="Pan American World Airways">Pan Am</a> und der Chartercarrier Modern Air (der zeitweilig <a href="Flughafen_Saarbr%C3%BCcken" title="Flughafen Saarbrücken">Saarbrücken-Ensheim</a> und <a href="Sylt" title="Sylt">Sylt</a> anflog) aus den USA sowie <a href="British_European_Airways" title="British European Airways">British European Airways</a> (später <a href="British_Airways" title="British Airways">British Airways</a>) und <a href="Air_France" title="Air France">Air France</a> – im Regionalflugverkehr gesellte sich in den 1980er Jahren die französische <a href="Touraine_Air_Transport" class="mw-redirect" title="Touraine Air Transport">TAT</a> hinzu, später auch die gemeinsame Tochter von Air France (51 Prozent Anteil) und <a href="Lufthansa" title="Lufthansa">Lufthansa</a> mit der in Frankreich zugelassenen <a href="Euroberlin" class="mw-redirect" title="Euroberlin">Euroberlin</a>. Daneben gab es etliche <a href="Charterflug" class="mw-redirect" title="Charterflug">Charterfluggesellschaften</a>, die den Ferien- und Sonderflugverkehr abwickelten. Zu diesen gehörte auch die bis 2017 tätige <a href="Air_Berlin" title="Air Berlin">Air Berlin</a>. Wichtige westliche Persönlichkeiten und Funktions- bzw. Geheimnisträger durften im Transit nur den Luftweg nutzen.
</p><p>Reisende aus West-Berlin, die andere Ziele im Ausland als London und Paris erreichen wollten, mussten erst einen der Luftkorridore durchqueren, um dort oder auf westdeutschen Flughäfen umzusteigen. Ab 1963 bot die DDR ihnen an, sich diese Umwege gegebenenfalls durch einen kurzen Transit per Autobus über den <a href="Berliner_Grenz%C3%BCberg%C3%A4nge#Flugverkehr" title="Berliner Grenzübergänge">Grenzübergang Waltersdorfer Chaussee/Rudower Chaussee</a> zu ihrem internationalen Zentral<a href="Flughafen_Berlin-Sch%C3%B6nefeld" title="Flughafen Berlin-Schönefeld">flughafen Berlin-Schönefeld</a> zu ersparen.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Finanzielle_Leistungen">Finanzielle Leistungen</h2></div>
<p>Zu Beginn der Gebührenpflicht für die Nutzung der Transitstrecken hatten die Reisenden Straßenbenutzungsgebühren und später auch Gebühren für das Transitvisum bei jeder Durchreise selbst zu zahlen. Die Visagebühren wurden dem einzelnen Reisenden von der Bundesregierung über die Postämter erstattet. Dieses Verfahren endete 1972 nach dem <a href="Transitabkommen" title="Transitabkommen">Transitabkommen</a>, mit dem stattdessen eine von der Bundesrepublik zu zahlende <a href="Transitabkommen#Abgaben,_Gebühren_und_andere_Kosten" title="Transitabkommen">Transitpauschale</a> eingeführt wurde.
</p><p>Für den Ausbau der Transitstrecken hat die Bundesrepublik Deutschland erhebliche finanzielle Leistungen an die DDR erbracht.
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th>Maßnahmen</th>
<th>Mio. DM
</th></tr>
<tr>
<td>Grunderneuerung der Autobahn zwischen dem <a href="Bundesautobahn_10" title="Bundesautobahn 10">Berliner Ring</a>, <a href="Abzweig_Leipzig" class="mw-redirect" title="Abzweig Leipzig">Abzweig Leipzig</a> (jetzt A 10/A 9, Dreieck Potsdam) bis Marienborn, Grunderneuerung und sechsspuriger Ausbau vom <a href="Abzweig_Drewitz" class="mw-redirect" title="Abzweig Drewitz">Abzweig Drewitz</a> (jetzt Dreieck Nuthetal) des Berliner Rings bis Abzweig Leipzig (Dreieck Potsdam).
</td>
<td style="text-align:right">259,5
</td></tr>
<tr>
<td>Ausbau des Autobahnabschnitts zwischen der GÜSt Marienborn und der Grenze (Helmstedt)
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0.00</span>2,7
</td></tr>
<tr>
<td>Erneuerung der Autobahnbrücke bei Helmstedt
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0.00</span>0,3
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Bundesautobahn_24" title="Bundesautobahn 24">Neubau der Autobahn (heute A 24)</a> zwischen Berlin und der Bundesrepublik inklusive Bau der beiden DDR-Grenzübergangsstellen in Zarrentin und Stolpe-Süd
</td>
<td>1200,0
</td></tr>
<tr>
<td>Bau eines Autobahnteilstückes zwischen der Anschlussstelle <a href="Eisenach" title="Eisenach">Eisenach</a>/West und der Grenze zur Bundesrepublik, einschließlich Neubau der <a href="Werratalbr%C3%BCcke_H%C3%B6rschel" title="Werratalbrücke Hörschel">Werratalbrücke Hörschel</a> und der DDR-Grenzübergangsstelle
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0.</span>268
</td></tr>
<tr>
<td>Öffnung des Übergangs Staaken für den Reisezugverkehr
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0.0</span>51
</td></tr>
<tr>
<td>Verbesserung des Eisenbahntransitverkehrs, zweigleisiger Betrieb zwischen <a href="Griebnitzsee" title="Griebnitzsee">Griebnitzsee</a> und West-Berlin, Rekonstruktion des Betriebsbahnhofs Rummelsburg, zweigleisiger Ausbau des Streckenabschnittes zwischen den Bahnhöfen Potsdam/Stadt und Werder
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0.0</span>80
</td></tr>
<tr>
<td>Zweigleisiger Ausbau der Eisenbahnstrecke zwischen dem Bahnhof <a href="Berlin-Wannsee" title="Berlin-Wannsee">Berlin-Wannsee</a> und der Grenze zur DDR
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0.00</span>9
</td></tr>
<tr>
<td>Beseitigung von großen Schäden an den vom Transitverkehr mitbenutzten Wasserstraßen
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0.</span>120
</td></tr>
<tr>
<td>Öffnung des Teltowkanals für den zivilen Binnenschiffsverkehr von Westen her
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0.0</span>70
</td></tr>
<tr>
<td>Ausbau des vom Transitverkehr mitgenutzten Mittellandkanals
</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0.</span>150
</td></tr>
<tr>
<th>Summe der Leistungen der Bundesregierung an die DDR in Mio. DM
</th>
<th>2210,50
</th></tr></tbody></table>
<p>Dazu kamen erhebliche finanzielle Aufwendungen der Bundesrepublik, die für die anzupassende Infrastruktur und flankierende Baumaßnahmen auf westlicher Seite aufgebracht wurden (z. B. Anschlussstrecken, Kontrollstellen). Zahlungen der Bundesregierung für die Transitpauschale (Visagebühren), Pauschale für Straßenbenutzungsgebühren sind nicht enthalten. Für die DDR waren die Deviseneinnahmen aus dem Reiseverkehr ein enormer Posten im Staatshaushalt.
</p><p>Leistungen für andere Zwecke, wie Gewässer- und Umweltschutz, Post- und Fernmeldeverkehr, Freikauf von Übersiedlern und politischen Gefangenen usw. sind dabei nicht berücksichtigt. Zum Teil wurden für den Gegenwert Waren und Investitionsgüter in die DDR geliefert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verkehrsleistungen_Transit">Verkehrsleistungen Transit</h2></div>
<p>Als Beispiel die Verkehrsleistungen der letzten zwei Jahre der DDR, die über die Transitstrecken nur zwischen West-Berlin und der Bundesrepublik Deutschland beziehungsweise retour abgewickelt wurden. Dazu kommt noch der Transit in Drittländer und der <a href="Wechselverkehr" title="Wechselverkehr">Wechselverkehr</a>.
</p>
<table class="wikitable" style="text-align:right">
<tbody><tr>
<th>Jahr</th>
<th>PKW</th>
<th>LKW</th>
<th>Busse</th>
<th>Schiffe</th>
<th>Personen
</th></tr>
<tr>
<td>1988
</td>
<td>6 762 522
</td>
<td>1 236 583
</td>
<td>96 314
</td>
<td>13 103
</td>
<td>23 978 322
</td></tr>
<tr>
<td>1989
</td>
<td>7 282 071
</td>
<td>1 312 808
</td>
<td>105 387
</td>
<td>12 896
</td>
<td>25 865 216
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Jürgen Ritter, Peter J. Lapp: <i>Die Grenze. Ein deutsches Bauwerk.</i> 9. Auflage. Ch. Links Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-86153-560-7.</li>
<li><a href="Friedrich_Christian_Delius" title="Friedrich Christian Delius">Friedrich Christian Delius</a>, <a href="Peter_Joachim_Lapp" title="Peter Joachim Lapp">Peter Joachim Lapp</a>: <i>Transit Westberlin</i>. Ch. Links Verlag, Berlin 1999 (2.&nbsp;Aufl. 2000), ISBN 3-86153-198-4.</li>
<li>Hans-Dieter Behrendt: <i>Guten Tag, Passkontrolle der DDR</i>. GNN-Verlag, Schkeuditz, ISBN 978-3-89819-243-9.</li>
<li>Peter Joachim Lapp: <i>Rollbahnen des Klassenfeindes. Die DDR-Überwachung des Berlin-Transits 1949–1990</i>. Helios, Aachen 2015, ISBN 978-3-86933-136-2.</li>
<li>Markus Schubert: <i>Ein neues Hinterland für Berlin (West)?&nbsp;: Die Regionen im Umkreis d. Transitübergänge als neues Einzugsgebiet von Berlin (West), Forschungsprojekt</i> (= <i>Berlin-Forschung</i>, Band&nbsp;18: <i>Themenbereich Stadt- und Regionalplanung</i>). Berlin-Verlag Spitz, Berlin 1987, ISBN 3-87061-918-X.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Transit_traffic_through_the_GDR?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Transitverkehr durch die DDR</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Transitstrecke" class="extiw external" title="wikt:Transitstrecke">Wiktionary: Transitstrecke</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/homberg-efze-ort305309/wollten-ddr-ernst-hubert-michaelis-sprach-ueber-seine-erlebnisse-gefaengnis-4984862.html"><i>Sie wollten aus der DDR: Erlebnisse im Gefängnis.</i></a> In: <i>hna.de.</i> 9.&nbsp;Mai 2015,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 23.&nbsp;Februar 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATransitverkehr+durch+die+DDR&amp;rft.title=Sie+wollten+aus+der+DDR%3A+Erlebnisse+im+Gef%C3%A4ngnis&amp;rft.description=Sie+wollten+aus+der+DDR%3A+Erlebnisse+im+Gef%C3%A4ngnis&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.hna.de%2Flokales%2Ffritzlar-homberg%2Fhomberg-efze-ort305309%2Fwollten-ddr-ernst-hubert-michaelis-sprach-ueber-seine-erlebnisse-gefaengnis-4984862.html&amp;rft.date=2015-05-09">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Hans_Halter" title="Hans Halter">Hans Halter</a>: <i>Strahlenbelastung&nbsp;– Es gibt kein Entrinnen</i>, <a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a> 51/1994, S. 176, <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/13687249">[1]</a> (PDF)</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Friedrich Christian Delius, Peter Joachim Lapp: <i>Transit Westberlin. Erlebnisse im Zwischenraum</i>. Ch. Links, Berlin 1999, S. 116</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Radfahrerprotest gegen Schließung der Transitstrecke nach Hamburg</i>, in <i>Der Tagesspiegel</i> vom 27. Juni 1981.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Bild des am Vortag eröffneten Autobahnabschnitts im Transitverkehr</i>, in <i>Der Tagesspiegel</i> vom 1. Juli 1981.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8002186.html"><i>Strampeln gesamtdeutsch</i></a> In: <a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a>, 18. Oktober 1998</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Bundesbahndirektion Mainz (Hg.): <i>Amtsblatt der Bundesbahndirektion Mainz</i> vom 20. Oktober 1961, Nr. 43. Bekanntmachung Nr. 536, S. 213.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Andreas Knipping, Bernd Kuhlmann, Heinz Schnabel: <cite style="font-style:italic">Die Entwicklung des Streckennetzes</cite>. In: Robin Garn (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Reichsbahn ohne Reich. Über die Nachkriegsgeschichte der deutschen Ostbahnen</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>2</span> (1955–1971) Der Zukunft zugewandt?. Lok Report, Berlin 1996, ISBN 3-921980-69-0, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>168<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>f</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Transitverkehr+durch+die+DDR&amp;rft.atitle=Die+Entwicklung+des+Streckennetzes&amp;rft.au=Andreas+Knipping%2C+Bernd+Kuhlmann%2C+Heinz+Schnabel&amp;rft.btitle=Reichsbahn+ohne+Reich.+%C3%9Cber+die+Nachkriegsgeschichte+der+deutschen+Ostbahnen&amp;rft.date=1996&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3921980690&amp;rft.pages=168f&amp;rft.place=Berlin&amp;rft.pub=Lok+Report&amp;rft.volume=Bd.+2+%281955-1971%29+Der+Zukunft+zugewandt%3F" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-mdr-9"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-mdr_9-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-mdr_9-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-mdr_9-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20150223232917/http://www.mdr.de/geschichte-mitteldeutschlands/magazin/zugunfallhohenthurm100.html"><i>Zugunglück in Hohenthurm bei Halle.</i></a> In: <i>mdr.de.</i> <a href="Mitteldeutscher_Rundfunk" title="Mitteldeutscher Rundfunk">Mitteldeutscher Rundfunk</a>, 18.&nbsp;Februar 2014, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.mdr.de%2Fgeschichte-mitteldeutschlands%2Fmagazin%2Fzugunfallhohenthurm100.html">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar) am <span style="white-space:nowrap;">23.&nbsp;Februar 2015</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 23.&nbsp;Februar 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATransitverkehr+durch+die+DDR&amp;rft.title=Zugungl%C3%BCck+in+Hohenthurm+bei+Halle&amp;rft.description=Zugungl%C3%BCck+in+Hohenthurm+bei+Halle&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20150223232917%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.mdr.de%2Fgeschichte-mitteldeutschlands%2Fmagazin%2Fzugunfallhohenthurm100.html&amp;rft.publisher=%5B%5BMitteldeutscher+Rundfunk%5D%5D&amp;rft.date=2014-02-18&amp;rft.source=http://www.mdr.de/geschichte-mitteldeutschlands/magazin/zugunfallhohenthurm100.html">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-meissner-10"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-meissner_10-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-meissner_10-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-meissner_10-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Norman Meissner: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tlz.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Die-Eisenacher-Eisenbahnkatastrophe-vom-23-Juni-1976-Zwei-Zeitzeugen-berichten-1695346134"><i>Die Eisenacher Eisenbahnkatastrophe vom 23. Juni 1976: Zwei Zeitzeugen berichten.</i></a> In: <i><a href="Th%C3%BCringische_Landeszeitung" title="Thüringische Landeszeitung">Thüringische Landeszeitung</a>.</i> 28.&nbsp;Juni 2014,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 9.&nbsp;September 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATransitverkehr+durch+die+DDR&amp;rft.title=Die+Eisenacher+Eisenbahnkatastrophe+vom+23.+Juni+1976%3A+Zwei+Zeitzeugen+berichten&amp;rft.description=Die+Eisenacher+Eisenbahnkatastrophe+vom+23.+Juni+1976%3A+Zwei+Zeitzeugen+berichten&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.tlz.de%2Fweb%2Fzgt%2Fleben%2Fdetail%2F-%2Fspecific%2FDie-Eisenacher-Eisenbahnkatastrophe-vom-23-Juni-1976-Zwei-Zeitzeugen-berichten-1695346134&amp;rft.creator=Norman+Meissner&amp;rft.date=2014-06-28">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Hans-Joachim Ritzau: <i>Katastrophen der Deutschen Bahnen</i>, Teil II, ISBN 3-921 304-86-5, S. 307.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Martin Weltner: <i>Bahn-Katastrophen. Folgenschwere Zugunfälle und ihre Ursachen.</i> München 2008. ISBN 978-3-7654-7096-7, S. 16.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Robert Gruner: <i>Die DDR-Fluggesellschaft „Interflug“ und deren Rolle in deutsch-deutschen Beziehungen und die Bedeutung für die Außenpolitik der DDR</i>. Diplom.de, Hamburg 2014, ISBN 978-3-8366-3106-8, S. 30.</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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